Automatisieren von Office 365-Mandantenmigrationen

Zunahme von Migrationen in der Cloud

Angesichts dessen, dass mehr als 80% der Fortune-500-Unternehmen die Microsoft Cloud verwenden (Gartner 2016), wächst die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie einmal eine Migration zwischen Mandanten durchführen müssen. Vielleicht befinden Sie sich mitten in einer Fusion, Übernahme oder Veräußerung. Möglicherweise verwenden Sie aus einem der von uns in einem vorherigen Beitrag aufgezählten fünf Gründen mehrere Office 365-Mandanten. So oder so steht Ihnen in Zukunft eine Mandant-zu-Mandant-Migration bevor, falls Sie nicht sogar schon eine zu bewältigen hatten.

Einige besondere Herausforderungen

Oberflächlich betrachtet wirkt diese Art der Migration ganz unkompliziert. Es gibt jedoch einige besondere Herausforderungen bei der Migration zwischen Office 365-Mandanten. Sie müssen Ihre Mandanten konfigurieren, um sicherzustellen, dass die Basisfunktionen im Verlauf der Migration erhalten bleiben. Ihre Benutzer werden folgendes Erwarten:

  • Die Verwendung einer einheitlichen E-Mail-Domäne
  • E-Mails zu senden und zu empfangen
  • Kollegen in einem gemeinsamen Verzeichnis aufrufen zu können
  • Einsicht in Frei/Gebucht-Informationen, um Termine planen zu können

Diese Dinge passieren nicht von alleine. Da Migrationen Wochen oder Monate in Anspruch nehmen können, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie eine Koexistenz zwischen zwei oder mehr Mandanten einrichten müssen, um sicherzustellen, dass die Benutzer diese Basisfunktionen uneingeschränkt verwenden können.

Automatisierung geschieht nicht automatisch

Die nächste Herausforderung ist die Einrichtung der Automatisierung selbst. Diese nimmt Zeit in Anspruch. Oft dauert diese vorausgestellte Planungsphase länger als die Migration selbst.

Das liegt an der Komplexität von Office 365 mit vielen voneinander abhängigen Workloads. Office 365-Gruppen umfassen beispielsweise mehrere Workloads. Manche Daten werden in Exchange Online gespeichert und manche in SharePoint Online. Diese Abhängigkeiten machen die Migration komplizierter und erschweren die Steuerung und Sequenzierung.

Der erste Schritt muss also eine Beurteilung sein, um genau herauszufinden, was verschoben werden muss – und was nicht. Sie müssen sich ein Bild über die Besonderheiten und Grenzfälle verschaffen. Sie müssen die Migration sequenzieren, um mit Abhängigkeiten zwischen Workloads zurechtzukommen.

Automatisierungsoptionen

Nachdem Sie sich einen Überblick über den Inhalt der Migration verschafft haben, gilt es die effektivste Migrationsmethode zu identifizieren. Jede Option hat Vor- und Nachteile:

Option 1: Selbermachen. In diesem Fall schreiben Sie Ihre eigenen Scripts zur Automatisierung der Migration. Der Vorteil ist, dass Sie die Migration genau auf Ihre Anforderungen zuschneiden können. Aber wenn Sie nicht bereits Experte auf dem Feld der Migration sind, ist dies eine sehr zeitaufwändige Option, geprägt durch Fehlversuche.

Option 2: Download eines selbsterstellten Scripts. Im Netz findet man eine Menge selbsterstellte Scripts. Es mag verlockend erscheinen, mit solch einem Script Zeit und Geld zu sparen, und das Rad nicht neu erfinden zu müssen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass fremde Scripts flexibel genug sind, um die einmaligen Grenzfälle in Ihrem Unternehmen abzudecken.

Option 3: Verwendung eines Microsoft-Tools. Die Migrationstools von Microsoft sind für kleine Migrationen mit begrenztem Umfang oft ausreichend. Aber am Ende gilt immer: Man bekommt, wofür man zahlt. Kostenlose Tools bieten nicht die ausreichende Flexibilität und den Umfang, auf den größere Unternehmensmigrationen angewiesen sind. Stattdessen verlässt Microsoft sich auf das Partnernetzwerk, um komplexere Migrationen zu bestreiten.

Option 4: Verlassen Sie sich auf die Software und Dienste von Drittanbietern. Dies ist häufig die beste Lösung zur Automatisierung der Migration. Oft finden unsere Kunden erst zu uns, nachdem sie bereits eine oder mehrere der anderen Optionen ausprobiert haben. Der Vorteil ist, dass Sie sich mit Experten zusammentun können, für die Migration das Tagesgeschäft ist. Sie haben die Automatisierung und alle Schritte bereits mit anderen vergleichbaren Unternehmen durchlaufen. Sie kennen die typischen Stolperfallen und wissen, was beim Zeitplan und der Kostenplanung zu beachten ist.

Lernen Sie Power365 kennen

Power365 ist die automatisierte Lösung von Binary Tree zur Migration zwischen Office 365-Mandanten. Es migriert Ihre wichtigen Postfächer, Benutzer, Dateien, Gruppen und Berechtigungen automatisch zu einem neuen Office 365-Mandanten. Dank gleichzeitiger Synchronisation zwischen Mandanten während der Migration gibt es keine Ausfallzeiten. Die Software ist außerdem so flexibel, dass sie auch besonders komplexe Transformationen bewältigen kann.

 

Mit Power365 können Sie:

  • E-Mail-Postfächer migrieren
  • Outlook für eine reibungslose Transformation konfigurieren
  • Öffentliche Ordner über unidirektionale Synchronisierung migrieren
  • Ihre Adresslisten vereinheitlichen, damit die Mitarbeiter einander finden können
  • Ihre Verzeichnisse synchronisiert halten
  • Frei-/Gebucht-Verfügbarkeiten für Termine anzeigen
  • Kollegen in einem einheitlichen Verzeichnis aufrufen

Erfahren Sie mehr

Weitere Informationen finden Sie auf der Hauptseite von Power365. Oder wenden Sie sich direkt an uns, um zu besprechen, wie Sie Ihre nächste Migration mit Power365 automatisieren können.